Falsche Diagnose?

Schlafbeschwerden sind der dritthäufigste Anlass für einen Arztbesuch.

Falsche Diagnose

Dieses Phänomen stellt hohe Anforderungen an die Behandlung der Patienten in Allgemein- und Hausarztpraxen. Die wohl weltweit größte und umfassendste Studie (siehe Fußnote 1) in diesem Themenbereich belegt jedoch, dass das Erkennen und Behandeln einer Schlafstörung häufig Schwierigkeiten bereitet. Über 36 % der Schlafstörungen werden gar nicht behandelt, 9 % der Personen werden nur unzureichend beraten und immerhin 10 % bekommen eine Therapie, die aufgrund ihres Risikopotenziales umstritten ist.

Eingeschränkte Lebensqualität

Ein- und Durchschlafbeschwerden sind heutzutage ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem, das häufig unterschätzt wird. Denn Schlafstörungen sorgen nicht nur nachts für Unruhe. 73,6 % der getesteten Patienten sind am nächsten Tag in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Einschlafprobleme äußern sich tagsüber zum Beispiel durch Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit, Schlappheit und schnelles Frieren und führen so zu einer Verminderung der Lebensqualität. Um der nächtlichen Qual ein Ende zu setzen, benötigen die betroffenen Personen eine schlafspezifische Therapie, welche sich mit dem individuellen Schlafverhalten auseinandersetzt und Verhaltenstipps gibt. In der Realität werden dagegen zu häufig chemische Medikamente verschrieben, die zu einer Beeinträchtigung des Schlafrhythmus führen und die Gefahr einer Abhängigkeit bergen.

Natürliche Hilfe

Hochdosierte Baldriandragees (z. B. „Baldriparan Stark für die Nacht“) wirken beruhigend und schlafanstoßend. Die Wirkstoffe des Baldrian beeinflussen auf sanfte, natürliche Weise das Nervensystem, ohne den Schlaf zu erzwingen. Baldrian macht im Gegensatz zu chemischen Schlafmitteln am nächsten Tag nicht müde. Weiteres Plus des pflanzlichen Helfers: Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Im Gegenteil: Baldrian schon seit Jahrhunderten bei Schlafstörungen eingesetzt wird.


1) Nationwide Insomnia Screening and Awareness Study, NISAS-2000, Prävalenz und Verschreibungsverhalten in der allgemeinärztlichen Versorgung; hrsg. von H.-U. Wittchen, P. Krause, M. Höfler, D. Pittrow, S. Winter, B. Spiegel, G. Hajak, D. Riemann, A. Steiger, H. Pfister.

 
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