Soziales Umfeld und Schlaf

Aktuelle Studie zeigt: Schwaches soziales Umfeld kann ein Auslöser für Schlafstörungen sein

Schlaf

Stabiles Umfeld hingegen fördert guten Schlaf.

Laut einer aktuellen Studie (siehe Fußnote) der schwedischen Universität Umea haben zwei Faktoren erheblichen Einfluss auf die Schlafqualität von Männern und Frauen: Emotionaler Rückhalt und soziale Integration. So haben die Untersuchungen bei über 1.000 Teilnehmern ergeben, dass Menschen, die wenige Freunde und ein schwaches soziales Umfeld haben, häufiger unter Schlafstörungen leiden. Frauen reagieren auf mangelnde emotionale Unterstützung empfindsamer als Männer. Ein stabiles Umfeld hingegen fördert guten Schlaf.

Frauen reagieren empfindsamer als Männer

Insbesondere Frauen, die sich nicht anerkannt fühlen oder niemanden haben, dem sie ihre tiefsten Gefühle anvertrauen können, schlafen laut Studie schlechter. Sie reagieren auf das Gefühl mangelnder Wertschätzung mit Stresssymptomen und liegen dann nachts häufig wach. Frauen, die einen gefestigten Freundeskreis haben und auch im Beruf sozial integriert sind, zeigten keine besonderen Ein- oder Durchschlafprobleme.

Emotionale Unterstützung hilft

Soziale Kontakte sind wichtig - und: sie sollten gepflegt werden! Doch wer unter Schlafstörungen leidet, ist morgens häufig gerädert oder schlecht gelaunt. Da ist es nicht gerade einfach, seinen Mitmenschen offen und mit Freundlichkeit zu begegnen. Hier empfiehlt sich Baldrian als pflanzliche Einschlafhilfe. Hoch dosierter Baldrian (z.B. Baldriparan Stark für die Nacht, Apotheke) wirkt auf natürliche Weise schlafanstoßend. Und den gesunden Schlaf benötigt man, um gut gelaunt in den Tag zu starten und mit positiver Ausstrahlung neue Freunde zu gewinnen.

Wenn also jemand in Ihrem Bekanntenkreis oder der Familie unter Schlafstörungen leidet, könnte das auch daran liegen, dass sie (oder er) sich allein gelassen fühlt. Dann sind gemeinsame Aktivitäten, ein wenig Aufmerksamkeit und sanfte Naturmedizin besser als chemische Schlafmittel und sorgen langfristig für gesunden Schlaf!


1) Quelle: Nordin M, Knutsson A, Sundbom E, Stegmayr B. Psychological factors, gender, and sleep. J. Occup Health Psychol. 2005 Jan; 10 (1): 54-63; study on 1,179 working individuals (623 women, 556 men)

 
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